Elounda




Elounda Kreta
Elounda ist ein kleines Fischerdorf an der Nordküste der Insel Kreta, Griechenland. Es ist Teil der Gemeinde von Agios Nikolaos, die bis vor kurzem (2010) der Präfektur Lassithi unterstand, und nun nach der neuen Gesetzgebung zur „Peripherie von Kreta“ gehört.
Der Weg von Agios Nikolaos nach Elounda ist ca. 12 km lang und folgt dem Ufer bis an die Spitze eines kleinen Berges. Die Aussicht vom Gipfel ist unvergleichlich; an einem klaren Tag ist es möglich, die ganze Mirabello-Bucht und bis zur östlichen Spitze von Kreta zu sehen. Sie ist auch die der ehemaligen Kolonie für Leprakranke, Spinalonga, nächstgelegene große Kleinstadt. Spinalonga befindet sich auf der offiziell Kalydon (griechisch: Καλυδών) genannten Insel. Im Jahre 1579 bauten die Venezianer auf der Insel eine mächtige Festung auf den Ruinen einer antiken Akropolis. Die Venezianer behielten die Kontrolle über die Insel, auch nachdem der Rest von Kreta im Jahr 1669 an das Osmanische Reich fiel, und hielten sie für fast ein halbes Jahrhundert bis zu ihrer Kapitulation im Jahre 1715 unter ihrer Kontrolle. Die Insel Spinalonga ist besonders für die letzte aktive Leprakolonie von 1903 bis 1957 bekannt. Heute ist sie unbewohnt und eine der meistbesuchten touristischen Attraktionen in der Umgebung.
Das kleine Fischerdorf Plaka (Lasithi), welches auf die Insel Spinalonga und die Halbinsel Kolikithia hinunter sieht, kann in nur 3 km Entfernung vom Hauptplatz von Elounda in Richtung Norden, Agios Nikolaos hinter sich lassend, erreicht werden. Elounda ist eine berühmte Touristenattraktion, die wegen ihrer Luxus-Resorts am Meer stark von VIPs besucht wird.




